2014 - heute

Im Jahr 2014 wurde durch die finanzielle Unterstützung des Feuerwehrvereins die alte Einsatzzentrale entkernt und mit neuen Möbeln komplett neu Aufgebaut. Diese Arbeiten wurden komplett durch die Mitglieder der Feuerwehr geleistet.

 

Der im Jahr 2014/15 erstellte Feuerwehrbedarfsplan sowie zahlreiche Begehungen durch Fachstellen brachten größere Veränderungen bei der Feuerwehr Lappersdorf mit sich.

Bemängelt wurden unter anderem die fehlende Absaugung bei den Einsatzfahrzeugen, die Schwarz-Weiß-Trennung der Einsatzkleidung, die beengten Verhältnisse in den Fahrzeughallen usw.. Außerdem wurden Mängel im Bereich des Brandschutzes festgestellt.

Um den Markt zusätzliche Belastungen zu ersparen, wurde in enger Zusammenarbeit mit der Marktverwaltung, der damaligen Kommandanten und der Landkreisführung ein umfangreiches Konzept erarbeitet.

Als Sofortmaßnahme wurde noch im Herbst 2015 eine mitfahrende Absaugung für alle Stellplätze nachgerüstet. Um den von Fachstellen geforderten Anbau von Fahrzeugstellplätzen zu umgehen, einigte man sich auf eine Reduzierung im Fuhrpark durch Neubeschaffungen. So wurden u.a. drei Anhänger aufgelöst und durch Rollcontainer ersetzt, das zweite Tanklöschfahrzeug (Baujahr 1993) und der Schlauchwagen (Baujahr 1987) sollen durch ein neues LF 20/25 ersetzt werden.

Der vorhandene Ölschadensanhänger (Baujahr 1976) wurde mit einer Kostenbeteiligung des Feuerwehrvereins durch einen neuen Anhänger der Fa. Stedele in Wörth a.d. Donau ersetzt. Der Ausbau des Anhängers erfolgte durch die Gerätewarte der Feuerwehr Lappersdorf.

Für eine weitere Nutzung des ehemaligen Jugendraumes nahm die Vorstandschaft zusammen mit der Mannschaft die Planungen für einen Umbau in einen Fitnessraum auf. Die gesamten Renovierungskosten und die Beschaffung der Fitnessgeräte übernahm der Feuerwehrverein. Somit konnte in diesem Gebäudeabschnitt eine Brandschutzsanierung abgewendet werden.

Da im Marktgebiet kein Ausweichquartier gefunden wurde, mussten drei Bauabschnitte gebildet werden, um den weiteren Einsatzbetrieb zu gewährleisten.

So konnte mit dem ersten Abschnitt (Neubau Lagergaragen) im Sommer 2016 begonnen werden, welche dann zum Jahreswechsel bezogen werden konnten.

Im Frühjahr 2017 begannen dann die Abrissarbeiten des alten Lagerbereiches und des Freisitzes.

Im März 2017 konnte eine Abordnung der Feuerwehr Lappersdorf die lange Reise nach Dissen antreten und das neue Löschfahrzeug LF 20/25 bei der Fa. Schlingmann abholen.

Da die Baugleichheit mit dem bestehenden Hilfeleistungslöschfahrzeug im entworfenen Konzept der Kommandanten so vorgesehen war, konnte das Fahrzeug bereits am nächsten Tag in Betrieb genommen werden. Wie in der Fahrzeugplanung vorgesehen, wurde das Tanklöschfahrzeug und der Schlauchwagen außer Dienst genommen und von der Marktverwaltung verkauft.

Die 1.000 Meter in Buchten gelagerten B-Schläuche wurden durch die Gerätewarte auf Rollcontainer verbaut und können zukünftig im V-LKW verladen werden.

Im Mai 2017 begann der zweite Bauabschnitt (komplette Dachsanierung und Erneuerung der Fenster im Bereich des Altbaus). Nachdem die Arbeiten planmäßig im Zeitraum lagen, konnte bereits im Juli mit den Vorbereitungen für den dritten Bauabschnitt begonnen werden.

Dieser beinhaltete die Räumung des kompletten Sozialbereiches und der Damenumkleide. Somit standen der Feuerwehr für ein Jahr nur noch die Fahrzeughallen, die Werkstatt und die Einsatzzentrale zur Verfügung.

Im August 2017 startete der Neubau der Umkleiden und die Renovierung der Sozialräume, Büros, etc. im ersten Stock. Um all diese Arbeiten durchführen zu können, wurden zusätzlich zahlreiche Container aufgestellt.

Im Mai 2018 wurden die neuen Umkleiden bezogen und die Arbeiten in den Fahrzeughallen konnten beginnen. Während dieser Arbeiten mussten die Einsatzfahrzeuge unter Tags immer in den Übungshof gefahren werden.

Eine weitere geplante Ersatzbeschaffung konnte im Juni 2018 bei der Fa. Furtner & Ammer in Landau an der Isar abgeholt werden. Das neue MZF ersetzte den in die Jahre gekommen Einsatzleitwagen (Baujahr 2002). Auch hier konnte der Feuerwehrverein dem Markt Lappersdorf finanziell bei der Beschaffung unterstützen. Mittels einer Sammlung konnten durch die Hilfe zahlreicher Firmen 16.000,- € an den Markt Lappersdorf übergeben werden.

Nur durch die enorme Hilfe zahlreicher Mitglieder konnte das Gerätehaus im November 2018 wieder komplett bezogen werden. Auch hier unterstützte der Feuerwehrverein durch Beschaffung einer neuen Küche, eines neuen Aufenthaltsraumes und zahlreiche Ausrüstungsgegenstände die Marktverwaltung.

Der Abschluss der gesamten Maßnahmen bildete im März 2019 die Indienststellung der neuen Drehleiter der Fa. Magirus. Aufgrund einer gemeinsamen Beschaffung von sieben baugleichen Fahrzeugen (2x Stadt Regensburg, Markt Regenstauf, Stadt Hemau, Stadt Berching, Stadt Bogen und Markt Lappersdorf) konnten die beteiligten Kommunen erhebliche Kosten einsparen. Federführend für die Planungen, die Ausschreibung und die Auftragsvergabe zeichnete die Berufsfeuerwehr Regensburg. Die alte Drehleiter (Baujahr 1988) wurde durch die Marktverwaltung verkauft.

Neben diesen Maßnahmen wurden zusätzlich zahlreiche Neugeräte beschafft. Hier muss auch wieder den örtlichen Firmen des Marktes gedankt werden. So konnten z.B.  zwei Wasserrettungsanzüge der Fa. Helly Hansen, eine zweite Wärmbildkamera, ein neues Alarmierungssystem, ein motorbetriebener Trennschleifer und ein Stabfast Abstützsystem der Fa. Weber beschafft werden.